Ein Tuch für Kettwig

Norbert Pielsticker ist bereits mit zwei Skulpturen in Kettwig vertreten: Neben der Kirche am Markt und am Bögelsknappen „beim Professor Ruhnau“ stehen seine „Menschenzeichen“.
Eigentlich ist Pielsticker weg von Skulpturen, zurzeit malt er, mit Strukturen und Faltungen, stark plastisch mit 3D-Effekt. Diese „plastischen Malerei“ war Grundlage für die Idee einer Plastik für Kettwig. Das Tuch habe Kettwig „gut betucht“ gemacht, Pielsticker möchte, „dass die Kettwiger auf Tuchfühlung gehen.“


Es soll aber kein Denkmal für Tuchfabriken sein, sondern eine eigenständige Skulptur, eine Symbiose von Leichtigkeit im Wind und Bodenständigkeit am Fuß. Als Standort hat Norbert Pielsticker einen Platz vor der alten Tuchfabrik am „Unterwasser“ ausgewählt, dort, wo unlängst ein alter Baum gefällt werden musste.

 

Acht bis zehn Tonnen schwer

Die Herstellung der etwa vier Meter hohen Metallskulptur mit einem Gewicht von acht bis zehn Tonnen gestalte sich schwierig, doch die Friedrich Wilhelms-Hütte in Mülheim könne „so etwas Großes und zugleich Filigranes“ gießen.
 

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