„Cercle de vie“ - Lebenskreislauf | Jems Robert Koko Bi

Skulptur: Cercle de vie - Lebenskreislauf

Künstler: Jems Robert Koko Bi

Material: Holz, Moniereisen

entworfen:

aufgestellt: 2006

Standort: Essen-Kettwig, Ruhrstraße 71

                (Privatgelände vor der „Alten Apotheke“)

 

Der afrikanische Künstler Jems Robert Koko Bi hat uralte Eichenbalken, die für den Dachstuhlumbau des Hauses „Alte Apotheke“ nicht mehr benötigt wurden, zusammen mit alten Eisenbahnschwellen bearbeitet und zu einem neuen „Lebenskreislauf“ zusammengefügt. Ringe aus Moniereisen verbinden die Balken miteinander.

 

Die drei Meter hohe Holzskulptur steht auf der Ecke einer Bruchsteinmauer vor der „Alten Apotheke“. Die Nähe zu den jahrhundertealten Fachwerkhäusern und die Blickmöglichkeiten von der Kirchtreppe auf die Skulpturengruppe üben einen ganz besonderen Reiz aus, so die Aussage von Dieter Krause (+) und Toshi Krause-Tanaka im Jahr 2006.

 

 

J E M S  R O B E R T  K O K O  B I

Jems Robert Koko Bi wurde 1966 in der Republik Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) geboren. Er studierte spanische Geschichte und Kunst in Abidjan. Ab 1997 war er an der Kunstakademie Düsseldorf  Meisterschüler von Professor Klaus Rinke. Seit fast 20 Jahren lebt und arbeitet er im Rhein-Ruhr-Gebiet (Essen).

Sein Arbeitsgebiet ist die Holzbildhauerei, von der er sagt: „Holz ist faszinierend, lebendig, warm und anwesend. Es ermöglicht das Spiel von Formen, die Konfrontation zwischen Volumen und Leerraum, das Positiv und das Negativ. Dieses Spiel ist für den klar strukturierten Raum Ausdruck gebend. Während der Arbeit beginnt ein neues Leben mit ihm.“

 

Werke und Ausstellungen des international ausgezeichneten Künstlers u.a.

im Lehmbruck-Museum Duisburg,

Biennalen in Dakar und Havanna,

Kunstausstellung NRW Düsseldorf,

Heilbronn, Abidjan, Moskau, Brüssel, Berlin.

Nelson-Mandela-Kopf in Essen vor der Marktkirche.

 

Sehenswertes in der näheren Umgebung:

Haus „Parlament“ (Ruhrstraße 69), der Weberbrunnen auf dem Tuchmacherplatz, die Kirchtreppe und die Doppelgewölbe des Hauses Ruhrstraße 60, des ältesten Hauses in Kettwig.

© Stefan Arendt

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